Befundorientierte Prophylaxe:
Prophylaxe-Screening

In der Eingangsuntersuchung werden einfach und schnell vorzunehmende Untersuchungen durchgeführt. Die so erhaltenen Befunde führen zur Bewertung des Prophylaxebedarfs des Patienten.

a) Karies:

Karies wird zunächst klinisch untersucht, d.h. herkömmlich durch das Auge des Zahnarztes und mit Spiegel und Sonde. Zusätzlich werden in regelmässigen Abständen die Zahnzwischenräume mit zwei kleinen Röntgenbildern, den sog. Bissflügelaufnahmen, untersucht. Karies in den Grübchen der Kauflächen der Backenzähne wird, v.a. bei Kindern und Jugendlichen, mit gepulstem Laserlicht diagnostiziert mit dem Diagnodent-Gerät (www.kavo.de).

b) Parodontitis:

Zum Herausfiltern eines Behandlungsbedarfs des Zahnfleisches dient schnell und schmerzfrei der Parodontale Screeningindex (PSI). Mit dem PSI lässt sich der Gesundheitszustand des Zahnfleisches von „Gesund“ über „leicht entzündet“, „seichte Taschen“ bis hin zu „fortgeschrittener Parodontitis“ reproduzierbar diagnostizieren (Gradeinteilung von 0 bis 4).