Die Novellierung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)

Das sollten unsere Patienten wissen!

Die Bundesregierung hat, mit Zustimmung des Bundesrats, eine Novellierung der über 24 Jahre alten Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) beschlossen. In letzter Zeit werden Patientinnen und Patienten häufig mit dem Inhalt und den Folgen dieser Novellierung verunsichert. So wird die neue GOZ oft mit einer einseitigen Erhöhung der Zahnarzthonorare gleichgesetzt. Gleichzeitig wird behauptet, eine Novellierung sei mit erheblichen Mehrkosten bei der Zahnbehandlung verbunden. Beides ist sachlich und fachlich falsch und entspricht nicht den Tatsachen!

Was genau ist eigentlich die GOZ – und für wen gilt sie?

Die GOZ regelt die Vergütung von zahnärztlichen Leistungen für sogenannte „Privatpatienten“. Das sind etwa 10 Prozent aller Patientinnen und Patienten in Deutschland. Die GOZ wurde zuletzt 1987 novelliert. Die neue GOZ wird zum 1. Januar 2012 in Kraft treten.

Gesetzlich Versicherte betrifft die GOZ nur in ganz bestimmten Fällen. Zum Beispiel dann, wenn Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen werden. Beispiel: PZR, Implantologie, etc.

Warum soll die GOZ überhaupt novelliert werden?

Die GOZ soll den aktuellen und wissenschaftlichen Stand der Zahnmedizin in Leistungsbeschreibungen abbilden. Viele moderne Behandlungsmethoden – wie beispielsweise die professionelle Zahnreinigung – waren in der mittlerweile 24 Jahre alten GOZ gar nicht aufgeführt. Die Folge: Der Zahnarzt musste diese Leistungen mit ähnlichen so genannten „analogen“ Leistungen in der Abrechnung umschreiben. Dies führte häufig zu Erstattungsschwierigkeiten zwischen dem Patient und seiner Versicherung. Die Zahnärzte haben sich dafür eingesetzt, die völlig veraltete GOZ endlich zu modernisieren und an den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Zahnmedizin für neue und innovative Behandlungsmethoden sowie für mehr Transparenz und Rechtssicherheit zwischen Patienten, Versicherungsträgern und Zahnärzten anzupassen.

Die Zahnarzthonorare werden kräftig steigen – und der Zahnarztbesuch viel teurer?

Nein. Beides trifft nicht zu. Nur durch die Ausweitung und Anpassung einiger Leistungsbeschreibungen – 70 Prozent aller Leistungen ändern sich in Beschreibung und Bewertung nicht – führt die neue GOZ zu geringfügig höheren Zahnarzthonoraren. Die letzte Anpassung der Zahnarzthonorare liegt über zwei Jahrzehnte zurück. Zugleich sind 40 Prozent der Kosten im privatzahnärztlichen Bereich gar nicht dem zahnärztlichen Honorar zuzuordnen. Bevor dem Patient eine Krone oder ein Implantat eingesetzt wird, wurden bereits erhebliche Material- oder Laborkosten verursacht – Kosten, die nicht als Honorar beim Zahnarzt ankommen.

 

Information zur Zahnzusatzversicherung:

Liebe Patienten,
sicherlich haben Sie schon einiges über Zahnzusatzversicherungen gelesen bzw. gehört. Der Markt solcher Versicherungen wird immer größer und für unsere Patienten immer unübersichtlicher. Deshalb bieten wir Ihnen an, Sie individuell zu beraten.

Es gibt mittlerweile hochwertige Zahnzusatzversicherungen, die Ihre Prophylaxerechnung zu 100% erstatten. Gleichzeitig erhalten Sie aber auch 85% bis 100% auf ausservertragliche Wurzelbehandlungen, Implantate, Knochenaufbau, Zahnersatz und Compositfüllungen.

Bei Fragen bezüglich einer Zusatzversicherung helfen wir Ihnen gerne weiter.
Ihr Praxisteam Dr. Steiger

 

Kinderpass für unsere Kleinen (0 bis 6 Jahre):
jetzt kostenlos bei Dr. Steiger

Unser Praxisteam informiert Sie gerne, rechtzeitig und „prophylaktisch“, wie Sie für Neugeborene und Vorschulkinder die besten Voraussetzungen für gesunde Zähne schaffen.

Dr. Steiger hält hierfür einen sehr informativen Kinderpass mit umfassenden Informationen für Sie bereit. Bereits schwangere Mütter sollten sich über die Zahngesundheit von Mutter und Kind Gedanken machen und können viel zur späteren Freude und oralen Gesundheit unserer Kleinen beitragen. Unser Kinderpass soll Ihr Kind ab der Geburt, über die Kindergartenzeit, das „süße“ Vorschulalter bis zum Schulanfang begleiten.

Schulkinder von 7 bis 10 und 11 bis 14 Jahre erhalten in unserer Praxis dann neue Zahngesundheitspässe, mit denen sich regelmäßige Zahnarztbesuche und durchgeführte Prophylaxe-Termine einfach dokumentieren lassen.